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Ratenkredit Vergleich – der Allrounder

Der Ratenkredit ist die gängigste Form der von Banken ausgereichten Verbraucher- oder Anschaffungskredite. Wesentliche Merkmale sind die im Vorfeld für die gesamte Laufzeit festgelegten Monatsraten, die jeweils Zins, Tilgung und alle anfallenden Kosten enthalten. Anwendung findet diese standardisierte Form der Finanzierung sowohl im privaten als auch im gewerblichen Bereich. So können Privatpersonen von Klein- über Auto- bis hin zu frei verfügbaren Krediten in einer Höhe von 500 Euro bis zu 75.000 Euro in Anspruch nehmen. Bei Selbstständigen oder Unternehmen werden auch größere Anschaffungen über Ratenkredite finanziert, was bis vor einigen Jahren den sogenannten Teilzahlungsbanken vorbehalten war. Die Varianten sind also vielfältig, denn auch ein Großteil der Onlinekredite wird als Ratenkredit ausgegeben.

Ratenkredite – standardisiert und trotzdem vielfältig

Ratenkredit, der AllrounderDie Laufzeiten bei den Ratenkrediten variieren zwischen 12 und 120 Monaten und sind somit ebenso variabel, wie das bei den Annahmerichtlinien der Fall ist. Einige Anbieter bestehen auf einer Restschuldversicherung, die nach neuester Rechtssprechung nicht mehr separat berechnet werden darf, wenn sie obligatorisch vorgesehen ist. Andere wiederum empfehlen diese Absicherung, um beispielsweise bei Zahlungsschwierigkeiten ein großzügigeres Verhalten der Bank zu bewirken. Grundsätzlich eint alle Ratenkredite, dass die Zinsen für die gesamte Laufzeit festgeschrieben werden, sodass sich auch die monatlichen Raten nicht verändern.

Die Ausgestaltung der Ratenkredite kann aber sehr unterschiedlich ausfallen, von der kurzen Überbrückung mit kleinen Summen bis hin zu zweckgebundenen Finanzierungen für größere Anschaffungen gibt es zahlreiche Varianten. Selbst die Ratenzahlungsangebote großer Versandhäuser sind nichts anderes als Ratenkredite. Auch wenn dort eine Null-Prozent-Finanzierung ausgewiesen wird, erhebt die finanzierende Bank Kosten, die beispielsweise durch einen günstigeren Preis ausgeglichen werden. Auch in diesen Fällen wird eine SCHUFA-Abfrage durchgeführt, um das Ausfallrisiko für die Ratenzahlung zu minimieren.

Erhält eine glückliche Familie einen Ratenkredit?Jede Privatperson, die das 18. Lebensjahr vollendet hat und über ein regelmäßiges Einkommen verfügt, kann grundsätzlich einen Ratenkredit in Anspruch nehmen. Die Annahmerichtlinien der einzelnen Anbieter für Ratenkredite fallen aber durchaus unterschiedlich aus. So legen einige Wert darauf, dass ein Arbeitsvertrag unbefristet ist oder eine Selbstständigkeit bereits mehr als drei Jahre bestanden hat. Andere wiederum haben sich auf Studenten oder Auszubildende spezialisiert, die keine der beiden genannten Kriterien erfüllen können und deswegen nur in einem bestimmten Umfang einen Ratenkredit erhalten. Für Selbstständige gelten grundsätzlich andere Regeln, denn die Stabilität des Einkommens ist deutlich schwieriger zu belegen.

Über die Einkommensfrage hinaus ist natürlich für deutsche Banken die Kreditwürdigkeit entscheidend. Deswegen werden obligatorisch Auskünfte bei der SCHUFA oder einer ähnlichen Wirtschaftsauskunftei abgefragt. Die dort gesammelten Daten und Informationen stammen von den Banken, Dienstleistern und Handelshäusern selbst. Sobald also ein Kredit oder eine Kreditkarte ausgegeben oder ein Konto eröffnet wird, erfolgt eine Mitteilung an die SCHUFA. Ebenso verfahren die vielfältigen Dienstleister, wie beispielsweise Telefon-, Strom- oder Gas-Anbieter, aber auch Handelshäuser und Versanddienstleister. Sollte es zu Zahlungsproblemen, Mahnverfahren oder Ausfällen kommen, schlägt sich dies sofort auf die Kreditwürdigkeit nieder. Selbst häufige Wohnungswechsel werden registriert, da dies insbesondere für die Dienstleistungsunternehmen immer wieder ein Problem ist.

Aus diesen Informationen wird ein branchenbezogener Scoring-Wert ermittelt, der auf Anfrage den Banken, Dienstleistern und Handelshäusern zur Verfügung gestellt wird. Diese Auskunft erfolgt innerhalb von Minuten, sodass schon bei der Eingabe von Daten in ein Antragsformular, beispielsweise beim Wechsel des Stromanbieters, eine Entscheidung fallen kann. Sollten negative Merkmale auftauchen, wird der Antrag abgelehnt, um die eigenen Geschäfte vor Zahlungsausfällen zu schützen. Da es aber auch bei den Wirtschaftsauskunfteien immer wieder zu Fehlern kommt, empfiehlt sich die regelmäßige Kontrolle der dort gespeicherten Informationen. Einmal pro Jahr können Sie eine kostenlose Selbstauskunft anfordern, um eventuelle Korrekturen zu veranlassen.

Schnelle AuszahlungEin Ratenkredit kann ausgezahlt werden, wenn der unterschriebene Kreditantrag sowie die Identifizierung nach Geldwäschegesetz bei der Bank vorliegen. Das wiederum kann erst erfolgen, nachdem alle relevanten Angaben

  • zum Einkommen,
  • zu laufenden Verbindlichkeiten und
  • vorhandenen Vermögenswerten sowie
  • die SCHUFA-Auskunft und
  • die Kopie des Personalausweises

geprüft wurden. Genehmigt die Bank Ihren Kredit, wird Sie Ihnen den Kreditvertrag sowie das Formular für das Post-Ident-Verfahren zusenden. Die Bearbeitungsdauer für einen Ratenkredit hängt also in erster Linie von der Bereitstellung der relevanten Unterlagen ab.

Bei Selbstständigen ist etwas mehr Aufwand erforderlich, als dies bei Arbeitnehmern und Angestellten der Fall ist. Reichen bei letzteren die Kopien der Lohn- und Gehaltsabrechnungen aus, wenn aus diesen der Beginn des Arbeits- oder Dienstverhältnisses vorgeht, müssen Unternehmer, Selbstständige und Freiberufler

  • die Steuerbescheide der letzten Jahre,
  • aktuelle betriebswirtschaftliche Auswertungen sowie
  • Ertragsvorschauen für die nächsten Jahre vorlegen.

Bei größeren Investitionen sollte eine genaue Beschreibung des Geschäftsfeldes und der Verwendung der zu finanzierenden Güter beigefügt werden, um der Bank die Beurteilung des Kreditausfallrisikos zu ermöglichen. Die Prüfung der Kreditanfrage kann in diesem Fall etwas länger dauern.

SondertilgungEin Verbraucher- oder Anschaffungskredit, der von einer Privatperson nach dem 11.6.2010 abgeschlossen wurde, kann grundsätzlich jederzeit teilweise oder ganz getilgt werden. Allerdings können in diesen Fällen Ansprüche auf Vorfälligkeitsentschädigungen entstehen, die die Bank wegen der ausfallenden Zinseinnahmen geltend machen können. Die Höhe ist abhängig von der Restlaufzeit:

  • Läuft der Kredit länger als 12 Monate, darf die Bank maximal ein Prozent der noch offenen Kreditsumme verlangen.
  • Bei weniger als 12 Monaten Restlaufzeit darf die Vorfälligkeitsentschädigung 0,5 Prozent der restlichen Summe nicht überschreiten.

Allerdings sind dies die gesetzlich fixierten Obergrenzen, verbindlich sind die vertraglichen Vereinbarungen, die Sie mit der finanzierenden Bank getroffen haben. Bei älteren Kreditverträgen konnte nach einer Mindestlaufzeit von sechs Monaten mit einer Frist von drei Monaten gekündigt und jederzeit sondergetilgt werden. Sollten Sie sich unsicher sein, nehmen Sie am besten Kontakt mit der Bank auf und lassen sich zu diesem Thema beraten.

Die SchufaBei jeder deutschen Bank wird obligatorisch eine SCHUFA-Auskunft oder die einer anderen Wirtschaftsauskunftei, wie zum Beispiel Creditreform, eingeholt. Diese Regelung soll der Bank die Möglichkeit eröffnen, anhand der dort gespeicherten Daten und Informationen Rückschlüsse auf das Kreditausfallrisiko zu ziehen. Gab es beispielsweise innerhalb der letzten drei Jahre bereits Mahnverfahren mit Vollstreckungsmaßnahmen, die aktenkundig gemacht wurden, oder wurden Kredite von anderen Banken gekündigt, wird kein deutsches Finanzinstitut einen neuen Kredit ausgeben. Diese Eintragungen müssen allerdings gelöscht werden, wenn drei Jahre seit der Erledigung des Vorganges vergangen sind. Nicht immer geschieht dies automatisch, eine regelmäßige Überprüfung Ihrer persönlichen Daten empfiehlt sich daher. Nutzen Sie dazu die kostenlose Selbstauskunft, die Sie einmal pro Jahr beantragen können.

Ausländische Banken oder Finanzinstitute wiederum verzichten teilweise auf die SCHUFA-Abfrage und prüfen daher Ihre Einkommensverhältnisse akribisch. Abhängig vom Finanzierungsvorhaben können diese Anbieter Wert auf zusätzliche Sicherheiten, wie beispielsweise einen zweiten Kreditnehmer mit sicherem und ausreichendem Einkommen, legen. Erfahrungsgemäß sind die Konditionen für diese Kredite um einiges schlechter, als dies bei regulären Finanzierungen mit SCHUFA-Anfrage der Fall ist. Allerdings sind nicht alle Offerten für SCHUFA-freie Kredite seriös, vor allem wenn schon im Vorfeld Gebühren für die Prüfung der Kreditanfrage erhoben werden, sollten Sie Abstand nehmen.

Eine weitere Alternative sind Kredite von Privat, die über spezielle Plattformen angeboten werden. Hier investieren private Personen oder auch Unternehmen Kapital entweder direkt in ein Finanzierungsvorhaben oder in einen Fonds, aus dem dann Ratenkredite vergeben werden. Aber auch diese Anbieter müssen auf die größtmöglichen Sicherheiten für ihre Investments achten. Je weniger Sie bieten können, desto teurer wird ein solcher Kredit. Für die Entscheidung kommt es also darauf an, dass Sie Ihren Finanzierungsbedarf, die Verwendung und natürlich die Rückführung der Kreditraten so plausibel wie möglich darstellen.

Weiterführende Informationen:

Ratenkredit Vergleich am 2. Dezember 2016 ist bewertet mit 4.8 of 5